Aussprache als motorische Fertigkeit: Konsequenzen für den Ausspracheunterricht

Publikation: Kapitel i bog/rapport/konference-proceedingKonferencebidrag i proceedingsForskningpeer review

Abstrakt

Authentische Aussprache gilt im Fremdsprachenunterricht als schwer erreichbares Ziel, fremdsprachlicher Akzent wird als nahezu unvermeidbar gesehen. Weder die Hypothese einer kritischen Periode für den Erwerb einer authentischen Aussprache noch das Konzept der Fossilierung im Sprachlernprozess reichen aus, um zu erklären, warum Aussprache ein so großes Lernhindernis darstellt und warum es einzelnen Lernenden gelingt, auch im Erwachsenenalter eine zumindest weitgehend akzentfreie Aussprache zu erwerben. Beim Erlernen neuer Laute geht es um das Erlernen neuer, von habituellen Mustern abweichende Bewegungsroutinen der Artikulationsorgane. Das setzt eine Bewusstheit dafür voraus, wie wir Bewegungen überhaupt ausführen. Erst dann können wir damit experimentieren, Muster zu variieren oder ganz neu zu gestalten. Der Beitrag zeigt auf, welcher methodische Zugang Aussprachelernen erfolgreicher machen kann.
OriginalsprogTysk
Titel Perspektiven : Das IX. Nordisch-Baltische Germanistentreffen, 14.-16. Juni 2012 in Bergen/Os
RedaktørerMichael Grote, Kjetil Berg Henjum, Espen Ingebrigtsen, Jan Paul Pietzuch
Udgivelses stedStockholm
ForlagStockholms Universitet
Publikationsdato2013
Sider465-476
ISBN (Trykt)9789187235580
ISBN (Elektronisk)9789187235573
StatusUdgivet - 2013
NavnStockholmer Germanistische Forschungen
Vol/bind78
ISSN0491-0893

Emneord

  • Ausspracheschulung, Artikulation, Akzent, sensomotorisches Training, Feldenkrais-Methode

Citationsformater